Osteopathie Robert Lemke

 

 

Ein Erfahrungsbericht.

 

Als ich das erste Mal zu Robert in die Behandlung kam, war ich vor allem eines – neugierig. Zwar hatte ich bereits eine theoretische Vorstellung, was Osteopathie bedeutet und wie sie arbeitet, aber grundlegend wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Seit meiner Kindheit leide ich unter Kopfschmerzen und habe mich bereits zahlreichen Therapien unterzogen und vor allem zahlreiche Medikamente eingenommen. Dazu kamen etwas später wiederkehrend Blasen- und Nierenprobleme. Das Angebot einer osteopathischen Untersuchung nahm ich daher dankend an. Bei einem Tee in einem angenehm warmen Raum haben Robert und ich uns über dies und das unterhalten und dann folgte die körperliche Untersuchung. Es fiel mir zugegebenermaßen anfangs schwer, mich tatsächlich fallenzulassen, zu groß war der Drang, die Kontrolle zu behalten und die Bewegungen mitzugehen, die Robert mit mir ausführte. Für mich war vor allem interessant, dass er das bei unserer vorherigen Begegnung vorausgesagt hatte, nachdem er mich einfach nur an der Schulter berührt hatte. Im Laufe der Behandlung führte Robert zwei sehr angenehme Manipulationen durch – diese entsprachen nicht entfernt jenen, die ich bisher kannte, welche mit einem Schmerz und einem lauten Knacken verbunden waren, sondern waren vielmehr erst nachher durch ein angenehmes warmes Gefühl an der entsprechenden Stelle spürbar. Roberts Diagnose bezog sich nach einer dreiviertelstündigen Untersuchung auf eine Funktionsstörung im Bereich von Leber, Niere und Milz – die Niere, mit der ich bereits mehrfach Probleme hatte, war auch jene, die ihm bei der Untersuchung auffiel und der er mehr Zeit widmete. Es war sehr spannend, die Reaktionen meines Körpers auf seine nur sanften Berührungen wahrzunehmen. Diese reichten von Wärmeempfinden und Kribbeln über Hitzeentstehung bis hin zu Wahrnehmungen in völlig anderen Körperregionen. Während der Untersuchung stellte er zahlreiche, teilweise überraschende Fragen, beispielsweise nach dem Ablauf meiner Geburt. Roberts unglaublich angenehme und ruhige Art verbunden mit der professionellen und strukturierten Untersuchung erzeugen Vertrauen und Wohlbefinden und ließen meine erste osteopathische Behandlung zu einem durchweg positiven Erlebnis werden. Auf dem anschließenden Heimweg waren die Nachwirkungen der gesetzten Reize noch zu spüren und mein Schritt ein bisschen beschwingter als sonst. Ich werde Roberts Diagnose die Beachtung schenken, die sie und mein Körper verdienen, und das war ganz sicher nicht meine letzte osteopathische Sitzung.

 

 

Sandra

Ein weiterer Erfahrungsbericht.

 

Durch ein Gespräch mit einer Freundin, die Physiotherapeutin ist, habe ich zum ersten mal von Osteopathie erfahren. Trotzdem hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich sie nach Roberts Kontakt fragte. Dass ich ihn nicht bereits letztes Jahr aufgesucht habe, bereue ich im Nachhinein. Da ich seit längerer Zeit mit Panikattacken und einer Angststörung zu tun habe, teste ich einige natürliche Heilmethoden, um wieder ein gesundes Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen. Da Panik und Angst eigentlich natürlich menschliche Reaktionen sind und den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereiten, ist man überdurchschnittlich lange und oft einer körperlichen Anspannung ausgesetzt. Diese Anspannung setzt sich nicht nur in den Muskeln, sondern auch in Organen fest, welche Robert mit sehr viel Gefühl behandelt hat. Bei der ersten Sitzung hat Robert mir aufmerksam zugehört und sich Notizen gemacht. Daraufhin hat er mich erst einmal untersucht und ich war wirklich erstaunt darüber, dass er eigenständig die Stellen ausfindig gemacht hat, mit denen ich bereits seit längerer Zeit Probleme hatte. Er hat mir erklärt, dass eine Verspannung, die sich diagonal durch meinen Körper zieht, die Ursache für mein Unwohlsein war. Des Weiteren hat er festgestellt, dass mein Körper bebt und mir erklärt, woher das kommt. Auch, dass meine Organe sich verspannen können, habe ich bei meiner ersten Sitzung gelernt. Ich war mir am Anfang etwas unsicher, ob drei Sitzungen ausreichen, aber das haben sie. Jedes mal wenn ich Roberts Praxis wieder verlassen habe, konnte ich eine positive Entwicklung in meinem Köper spüren und fühlte mich besser. Nach der letzten Sitzung hatte er die Bewegungseinschränkung in der Rotation meines Oberkörpers aufgelöst. Ich werde ihn ab jetzt bestimmt in regelmäßigen Abständen besuchen, um mich durchchecken zu lassen. Bei unseren Gesprächen hat er mich unter anderem auch auf das intermittierende Fasten aufmerksam gemacht, dem ich mit Spannung nachgehen werde. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich bei Robert professionell behandelt und sehr gut aufgehoben gefühlt habe.

 

 

 

Simon